Iris Wolff

Die Unschärfe der Welt

© Annette Hauschild / Ostkreuz

Iris Wolff, geboren 1977 in Sibiu (Hermannstadt)/Siebenbürgen, wurde für ihre Romane u.a. mit dem Ernst-Habermann-Preis, dem Literaturpreis Alpha und dem Otto-Stoessl-Preis ausgezeichnet. 2019 erhielt sie außerdem den Thaddäus-Troll-Preis, war für den Alfred-Döblin-Preis nominiert und wurde mit dem Marieluise-Fleißer-Preis für ihr Gesamtwerk geehrt. Iris Wolff lebt in Freiburg im Breisgau.

Hätten Florentine und Hannes den beiden jungen Reisenden auch dann ihre Tür geöffnet, wenn sie geahnt hätten, welche Rolle der Besuch aus der DDR im Leben der Banater Familie noch spielen wird? Hätte Samuel seinem besten Freund Oz auch dann rückhaltlos beigestanden, wenn er das Ausmaß seiner Entscheidung überblickt hätte?

In Die Unschärfe der Welt verbinden sich die Lebenswege von sieben Personen, sieben Wahlverwandten, die sich trotz Schicksalsschlägen und räumlichen Distanzen unaufhörlich aufeinander zubewegen. So entsteht vor dem Hintergrund des zusammenbrechenden Ostblocks und der wechselvollen Geschichte des 20. Jahrhunderts ein großer Roman über Freundschaft und das, was wir bereit sind, für das Glück eines anderen aufzugeben. Kunstvoll und höchst präzise lotet Iris Wolff die Möglichkeiten und Grenzen von Sprache und Erinnerung aus – und von jenen Bildern, die sich andere von uns machen.

Iris Wolff

Die Unschärfe der Welt | Klett-Cotta | Stuttgart 2020 | 216 S. | 20,00 Euro

Termine

Erleben Sie Iris Wolff auf ihrer LiteraTour von Sonntag, 22. bis Freitag, 27. November 2020 in Oldenburg, Bremen, Lübeck, Rostock, Lüneburg, Hannover und Osnabrück.

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